Zentrum der
Oberösterreichischen
Pfadfinder und Pfadfinderinnen

Eggenberg / Berg i. A.

Coronavirus-Pandemie - Informationen aus dem LV Oberösterreich

Letztes Update: 23.11.2021

 

Im aktuellen Lockdown sind auch alle Aktivitäten der Außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit - und somit für uns PfadfinderInnen Heimstunden, Aktionen, Lager, etc. - untersagt. Auch weitere Zusammenkünfte (Gruppenräte, Elternräte) sind im allgemeinen untersagt. Nach aktuellem Wissenstand dauert dieser Lockdown in Oberösterreich bis 17. Dezember.

 

 

 

 

Seit 15. November 2021 gilt die 5. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung in einer aktualisierten Fassung. Zusätzlich ist für Oberösterreich auch die 3. Oö. COVID-19-Maßnahmenbegleitverordnung 2021 in Kraft, die zusätzliche Verschärfungen bringt (im Folgenden juristisch inkorrekt "OÖ-Verordnung" genannt). Wenn nicht anders angegeben, ist bei Paragraphen im Folgenden die Verordnung des Bundes gemeint.

 

In den spezifischen Regelungen für Kinder- und Jugendarbeit (§ 14) wird auf die allgemeinen Regeln für Zusammenkünfte (§ 13) verwiesen, die "sinngemäß" anzuwenden sind. Allerdings ist klargestellt, dass für Kinder- und Jugendarbeit weiterhin eine 3G-Pflicht statt der strengeren 2G-Pflicht gilt. Nach § 13 Abs 1 Z 8 ist dieser Bereich explizit von der 2G-Pflicht ("Lockdown für Ungeimpfte") ausgenommen.

 

Im wesentlichen bedeutet dies:

  • Für Heimstunden/Aktionen unter 50 Personen gilt die 3G-Pflicht (*).
  • Für Heimstunden/Aktionen über 50 Personen gelten zusätzliche Regeln, unter anderem eine Anzeigepflicht bei der Behörde, die Pflicht ein Präventionskonzept zu erstellen und einen COVID-19-Beauftragten zu ernennen, etc.
  • Die Verschärfungen der OÖ-Verordnung treffen für Heimstunden/Aktionen und anderen vereinsinterne Zusammenkünfte NICHT zu. Nach § 5 Abs 3 Z 2 OÖ-Verordnung sind Zusammenkünfte im Rahmen der Jugendarbeit von den OÖ Verschärfungen ausgenommen, nach § 5 Abs 3 Z 1 OÖ-Verordnung auch ganz generell "Zusammenkünfte im Rahmen der Vereinstätigkeit für Mitglieder" (Gruppenräte, Elternräte, etc.).
  • Die OÖ-Verordnung normiert in § 1 Abs 5 eine generelle Maskenpflicht für Zusammenkünfte in Innenräumen. Diese gilt laut Auskunft des Landesjugendreferates NICHT für erlaubte Veranstaltungen im Bereich der Jugendarbeit.

 

Weiters zu beachten ist:

  • Für Zusammenkünfte im Rahmen der Außerschulischen Jugenderziehung und Jugendarbeit (=Heimstunden) sind die Regeln der "Zusammenkünfte" (=Veranstaltungen) zu beachten, wobei ein 3G-Nachweis ausreicht.
  • Für Kinder unter 12 Jahren besteht keine 3G-Pflicht (*)
  • Die nun neu eingeführte 2G-Pflicht gilt nicht für Kinder- und Jugendarbeit; weder für Kinder/Jugendliche noch für BetreuerInnen (*)
  • Treffen abseits der eigentlichen Kinder- und Jugendarbeit (Heimstunden, Lager, Aktionen) fallen in den § 13 zu Veranstaltungen - unterliegen also z.B. der 2G-Pflicht. Dies gilt für Gruppenräte, Adventmärkte, Feste, etc.

 

(*) Ihr dürft in eurer Gruppe natürlich strenger sein als die Mindestvorgaben in der Verordnung vorschreiben. Wir empfehlen euch, von den Kindern- und Jugendlichen die Regelungen aus der Schule zu übernehmen, also z.B. jedenfalls den Ninja-Pass zu prüfen. Bei LeiterInnen ist jedenfalls der 3G-Nachweis zu kontrollieren, wenn ihr nicht ohnehin den strengeren 2G-Nachweis für LeiterInnen verlangt - was wir empfehlen! (Die §§ 13 und 14 könnten auch so gelesen werden, dass bei Zusammenkünften der Kinder- und Jugendarbeit unter 25 Personen jegliche (2G/3G-)Kontrollpflicht entfällt. Eine Klarstellung diesbezüglich wird der Leitfaden bringen. Wir empfehlen euch jedenfalls, auch bei Heimstunden zumindest die 3G-Pflicht nach den Schulregeln (Ninja-Pass) anzuwenden.)

 

Eine gute Übersicht bietet auch der Leitfaden des Bundeskanzleramtes für die Jugendarbeit (aktuelle Version nutzen - wird meist erst ein paar Tage nach der neuen Verordnung aktualisiert!)

 

Seitens des Landesverbandes bitten wir euch, die Regeln mit Bedacht umzusetzen und Lockerungen. Nur wenn der Elternrat, die LeiterInnen, die Kinder und Jugendlichen und die Eltern ein "gutes Gefühl" haben, solltet ihr auch tatsächlich Heimstunden, Aktionen und Lager durchführen. Wir empfehlen euch weiterhin, ein Präventionskonzept zu erstellen und zu nutzen, auch wenn dieses nun natürlich weit mehr Handlungsspielraum zulassen wird - auf den Fall der Fälle vorbereitet zu sein schadet nicht. Auch könnt ihr natürlich strenger sein als das Gesetz (als Mindestmaß) vorschreibt: ihr könnt beispielsweise die 2G/3G als Eintrittsvoraussetzung vorschreiben auch wo dies nicht unbedingt nötig ist, oder gemeinsam zu Beginn des Lagers/der Aktion testen. Klärt dies in Abstimmung zwischen Elternrat und Gruppenrat ab und kommuniziert es bereits im Vorfeld klar an Eltern und Kinder/Jugendliche.

 

 

Informationen der PPÖ

Bundesverband: Richtlinien und Hilfestellungen der PPÖ

 

Informationen für OÖ

Land Oberösterreich: Verordnungen der einzelnen Bezirke

 

Wichtige Telefonnummern

  • Gesundheitshotline: 1450 (bei Symptomen)
  • AGES: 0800 555 621 (allgemeine Informationen)
  • LV Notfallnummer: 0699 1857 02 22 (Anruf, wenn ein positiver Fall in deiner Gruppe auftritt)
  • Rat Auf Draht: 147 (Hilfe für Kinder und Jugendliche)

 

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